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Archiv für den Monat Februar 2009

400 Millionen Belohnung für Banken-Versager Von OLIVER SANTEN – Ein Bonus ist eine Belohnung, wenn man etwas besonders gut und erfolgreich gemacht hat. Doch das wollen die Gier-Banker der Dresdner Bank nicht verstehen! Seit Ausbruch der Finanzkrise haben die Dresdner-Investmentbanker mindestens 2,5 Milliarden Euro Verluste eingefahren. Trotzdem beharren die feinen Herren um ihren früheren Chef Stefan Jentzsch auf 400 Millionen Euro Bonuszahlungen für 2008. Jetzt wollen die Banker sogar die Commerzbank, den neuen Eigentümer der Dresdner Bank, verklagen, berichtet die „FTD“. Zur Vorgeschichte: Vor dem Verkauf an die Commerzbank hatte der Vorbesitzer Allianz den Dresdner-Investmentbankern vergangenen Sommer die Bonuszahlungen versprochen. Damit wollte die Allianz vermeiden, dass die Banker zur Konkurrenz abwandern. Einige Manager haben sich die Erfolgszahlungen sofort vertraglich zusichern lassen. Erst nach der Übernahme durch die Commerzbank wurde die dramatisch schlechte Lage der Dresdner Bank voll sichtbar. Commerzbank-Chef Martin Blessing rief den Staat um Hilfe: Heute gehören 25 Prozent seiner Bank dem Staat, mit 18,2 Milliarden Euro bürgt der Steuerzahler. Doch das alles interessiert die Gier-Banker nicht. Ihre Forderungen sorgen für Wut und Empörung! Banken-Experte Hans-Peter Burghof zu BILD: „Die Situation ist selten peinlich. Mit den überzogenen Forderungen schaden die Investmentbanker ihrer Bank massiv. Aber wenn solche Verträge gemacht wurden, müssen sie auch gelten, auch wenn dies eigentlich unverantwortlich ist.“ Marco Cabras, Aktionärsvereinigung DSW: „Die Forderung ist dreist und maßlos. Wenn wegen der Krise alle den Gürtel enger schnallen müssen, gilt das auch für Investmentbanker der Dresdner Bank. Boni müssen verdient werden und können nicht einfach mitten im Jahr zugesagt werden. Das grenzt schon an den Tatbestand der Untreue.“ Fachmann Wolfgang Gerke ergänzt: „Moralisch ist die Forderung nicht haltbar. Wie kann jemand, der massive Verluste produziert hat, jetzt eine Belohnung einfordern?“ Der frühere Chef der Dresdner-Investmentbank ist längst fein raus: Stefan Jentzsch soll seinen Vertrag trotz Misserfolg noch von der Dresdner Bank voll ausbezahlt bekommen haben. Von 10 Millionen Euro ist die Rede. Wirbel gibt es auch in anderen Ländern über Bonuszahlungen für Banker!Die britische Royal Bank of Scotland hat für 2008 einen Rekordverlust von rund 32 Milliarden Euro gemacht, der Staat rettete den Konzern mit rund 23 Milliarden Steuergeldern. Trotzdem zahlt die Bank 1,1 Milliarden Euro Bonuszahlungen für 2008! Und die Schweizer UBS-Bank zahlt 1,46 Milliarden Euro Boni aus – bei 13 Milliarden Euro Verlust. Quelle: BILD

Was sich sogenannte Topmanager herausnehmen, grenzt schon fast an wirtschaftlichen Kanibalismus. Hunderte, wenn nicht gar tausende Unternehmen erleben in diesen Tagen die wohl schlimmste Finanzkrise seit 1929 und unzählige Arbeitnehmer bekommen die Küdigung in die Hand gedrückt, weil den Unternehmen das Geld und die Aufträge fehlen sie zu bezahlen.

Eben jenes Geld welches sie im guten Gewissen zu den Bankern gebracht haben, die es für sie gut anlegen sollten. Haben diese Herren in ihren Nadelstreifenanzügen in der Schule gefehlt, als es um Themen wie Moral oder Ethik ging?

Ich meine, die führen ein ganzes Land in den Ruin und wollen Bonuszahlungen dafür kassieren? Sagt mal liebe Topmanager, gehts Euch noch gut, oder war der letzte Kaviar vielleicht doch nicht mehr ganz so gut und ihr leidet an Fieberwahn? Womit bitteschön rechtfertigt ihr diese Bonuszahlungen? Und wie könnt ihr noch mit erhobenen Haupt durch die Straße gehen? Wie sollen Eltern ihren Kindern Moral und Anstand nahebringen, wenn sie in den Nachrichten miterleben, wie angesehene Männer Finanzen verbrennen für die andere, für die ein Land sich krummlegt hat?

In den letzten Jahren hat Deutschland sich bemüht, die Konjunktur wieder auf die Reihe zu bekommen. Ja es war sogar ein Rückgang in den Arbeitslosenzahlen zu bemerken.

Doch im vergangenen Jahr hat es eine Handvoll, sogenannter,  TOP-Manager es geschafft, all dies in Grund und Boden zu spekulieren.

Arbeitsplätze gehen verloren, Erwerbstätige verlieren ihre Arbeit, Familien zerütten, verschulden sich und ihr wollt eine Bonuszahlung?

Man sollte die euch vielmehr mit eurem Privatvermögen dafür haften lassen. Immerhin habt ihr eine ganze Nation in den Bankrott geführt.

»Ich schwöre und rufe Apollon, den Arzt, und Asklepios und Hygeia und Panakeia und alle Götter und Göttinnen zu Zeugen an, dass ich diesen Eid und diesen Vertrag nach meiner Fähigkeit und nach meiner Einsicht erfüllen werde.

Ich werde den, der mich diese Kunst gelehrt hat, gleich meinen Eltern achten, ihn an meinem Unterricht teilnehmen lassen, ihm wenn er in Not gerät, von dem Meinigen abgeben, seine Nachkommen gleich meinen Brüdern halten und sie diese Kunst lehren, wenn sie sie zu lernen verlangen, ohne Entgelt und Vertrag. Und ich werde an Vorschriften, Vorlesungen und aller übrigen Unterweisung meine Söhne und die meines Lehrers und die vertraglich verpflichteten und nach der ärztlichen Sitte vereidigten Schüler teilnehmen lassen, sonst aber niemanden.

Ärztliche Verordnungen werde ich treffen zum Nutzen der Kranken nach meiner Fähigkeit und meinem Urteil, hüten aber werde ich mich davor, sie zum Schaden und in unrechter Weise anzuwenden.

Auch werde ich niemandem ein tödliches Gift geben, auch nicht wenn ich darum gebeten werde, und ich werde auch niemanden dabei beraten; auch werde ich keiner Frau ein Abtreibungsmittel geben.

Rein und fromm werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren.

Ich werde nicht schneiden, sogar Steinleidende nicht, sondern werde das den Männern überlassen, die dieses Handwerk ausüben.

In alle Häuser, in die ich komme, werde ich zum Nutzen der Kranken hineingehen, frei von jedem bewussten Unrecht und jeder Übeltat, besonders von jedem geschlechtlichen Missbrauch an Frauen und Männern, Freien und Sklaven.

Was ich bei der Behandlung oder auch außerhalb meiner Praxis im Umgang mit Menschen sehe und höre, das man nicht weiterreden darf, werde ich verschweigen und als Geheimnis bewahren.

Wenn ich diesen Eid erfülle und nicht breche, so sei mir beschieden, in meinem Leben und in meiner Kunst voranzukommen, indem ich Ansehen bei allen Menschen für alle Zeit gewinne; wenn ich ihn aber übertrete und breche, so geschehe mir das Gegenteil.«

Heutzutage könnte man fast 90 % aller Ärzte des Meineides anzeigen, hätte dieser Eid eine rechtliche und nicht bloß eine ethische Bewandnis. Der obige Hippokratische Eid (entstanden um 400 v. Chr.) ist heute nur mehr eine Tradition.

Die heutige Gesellschaft, und damit auch die Ärzte, ist geprägt von einer selbstsüchtigen Ellbogenmentalität.

Die Hauptschuld tragen hier aber nicht die Ärzte, sondern mal wieder nur die Politiker, die die rechtlichen Vorgaben schaffen.

Hat ein Kassenpatient einen weniger bedrohlichen Schlaganfall, einen weniger bedrohlichen Herzinfarkt? Ist sein physiologischer Unterschied zwischen Kassen- und Privatpatient wissenschaftlich belegt? Ein Medizinischer gar?

Ich finde der Eid sollte eine rechtliche Bewandtnis bekommen, damit wenigstens im medzinischen Bereich alle gleich sind und niemand das Nachsehen hat, nur weil er oder sie sich keine private Behandlung leisten können.

Wie der SPIEGEL am 05.02.09 verlauten läßt, ist der Vatikan entsetzt über die Kritik aus Deutschland.

Es wäre m. E. als schlimm zu bezeichnen, würde nicht gerade Deutschland Kritik an der Holocaustleugnung üben.

Weiter heißt es in dem Bericht, dass der Vatikan jetzt antikatholische Ressentiments aus Deutschland verspüre, die jetzt an die Oberfläche kämen.

Bundestagspräsident Norbert Lammert nahm den Heiligen Stuhl dahingehend in schutz indem er sagte, dass manche Vorwürfe schon bösartig sein.

Nun ich kann den Unmut in Deutschland schon durchaus nachvollziehen, denn schließlich hat der Holocaust in Deutschland stattgefunden und auch heute noch sind wir dazu verpflichtet, alles daran zu setzen uns dafür einzusetzen, dass soetwas nie wieder geschieht. Es wäre m. E. viel schlimmer, würde unser Land sich zu diesem Thema in schweigen hüllen.

In dieser Angelegenhet, hat Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ausnahmsweise mal meine vollste Unterstützung.

Die katholische Kirche steht derzeit in der Kritik Personen zu schützen die den Holocaust verleumden.

Hier hört der Spaß nun wirklich auf. Ich meine, ich kann zwar darüber lachen, wenn ein Mensch von sich behauptet in seinen Lehren unfehlbar zu sein.

Ich möchte hier nur an die vielen Kriege erinnern, die im Namen der Kirche und hier ist die katholische Kirche mit gemeint, geführt wurden und an die Menschen, die ihr Leben verloren nur weil sie anderer Ansicht waren als diese sektierische Institution. Waren diese Kriege keine Fehler?

Wenn ein Bischof, protektiert durch seinen Oberhirten, Absolution erhält, dann müßten, vom logischen Menschenverstand her betrachtet all jene ebenso der Verleumdung eines der schlimmsten Verbrechen am Menschen freigesprochen und rehabilitiert werden.

Nicht nur in der säkularen Welt, missbraucht der Starke seine Macht zu seinem gusto, sondern auch in der religiösen.

Schauen wir uns den Begriff Bischof doch einmal genauer an:

»Es soll aber ein Bischof unsträflich sein, eines Weibes Mann, nüchtern, mäßig, sittig, gastfrei, lehrhaft, 3nicht ein Weinsäufer, nicht raufen, nicht unehrliche Hantierung treiben, sondern gelinde, nicht zänkisch, nicht geizig, 4der seinem eigenen Hause wohl vorstehe, der gehorsame Kinder habe mit aller Ehrbarkeit, {1 Samuel.2,12} 2,12
Aber die Söhne Elis waren böse Buben; die fragten nicht nach dem HERRN
5(so aber jemand seinem eigenen Hause nicht weiß vorzustehen, wie wird er die Gemeinde Gottes versorgen?); 6Nicht ein Neuling, auf daß er sich nicht aufblase und ins Urteil des Lästerers falle. 7Er muß aber auch ein gutes Zeugnis haben von denen, die draußen sind, auf daß er nicht falle dem Lästerer in Schmach und Strick. 8Desgleichen die Diener sollen ehrbar sein, nicht zweizüngig, nicht Weinsäufer, nicht unehrliche Hantierungen treiben; {Apostelgeschichte.6,3} 6,3
Darum, ihr lieben Brüder, sehet unter euch nach sieben Männern, die ein gut Gerücht haben und voll heiligen Geistes und Weisheit sind, welche wir bestellen mögen zu dieser Notdurft.
{Philipper.1,1} 1,1
Paulus und Timotheus, Knechte Jesu Christi, allen Heiligen in Christo Jesu zu Philippi samt den Bischöfen und Dienern:

9die das Geheimnis des Glaubens in reinem Gewissen haben. {1 Timotheus.1,19} 1,19
und habest den Glauben und gutes Gewissen, welches etliche von sich gestoßen und am Glauben Schiffbruch erlitten haben;
10Und diese lasse man zuvor versuchen; darnach lasse man sie dienen, wenn sie unsträflich sind. 11Desgleichen ihre Weiber sollen ehrbar sein, nicht Lästerinnen, nüchtern, treu in allen Dingen. {Titus.2,3} 2,3
den alten Weibern desgleichen, daß sie sich halten wie den Heiligen ziemt, nicht Lästerinnen seien, nicht Weinsäuferinnen, gute Lehrerinnen;
12Die Diener laß einen jeglichen sein eines Weibes Mann, die ihren Kindern wohl vorstehen und ihren eigenen Häusern. 13Welche aber wohl dienen, die erwerben sich selbst eine gute Stufe und eine große Freudigkeit im Glauben an Christum Jesum.«
Quelle

Das was jedoch zur Zeit und auch schon vorher im Vatikan abläuft widerspricht diesen Worten zur Gänze. Und umsoweniger Glaubhaft ist dadurch auch die ganze Institution an sich für mich.

Wie dumm wird der Mensch hingestellt, wenn sich die Kirche selber nicht an ihre Schrift hält, es jedoch von anderen verlangt?

Auch in anderen Glaubensgemeinschaften, wird eine Unfehlbarkeit der Leitungsorgane der Gemeinde impliziert. Ich konnte dies am eigenen Leibe erfahren.

Diese Frage hat sich mit Sicherheit jeder schon mal gestellt.Was wäre wenn, die Welt von heute auf morgen, von jetzt auf gleich, alles Geld abschaffen würde? Wenn die Macht nicht mehr auf den Schultern einiger ruht, sondern wenn jeder das gleiche zu sagen hätte?

Ohne Geld, wäre ein Missbrauch der Macht oder ein egoistischer Lebensstil sinnlos. Ohne die starren Machtgefüge würde die Korruption verschwinden und aus meiner Sicht ein deutliches Miteinander eher realisierbar als in einer Welt, in der die sogenannten Starken, die sogenannten Schwachen unterjochen und ausbeuten.

Würde die Menschheit wirklich enger zusammenrücken, würde es ein friedvolles Miteinander oder eher ein anarchistisches Chaos geben.

Was wäre wenn, ich nicht diese Frage gestellt hätte?

Ist der heutige Mensch das Ende der Evolution, die Krone der »Schöpfung« oder ist auch er nur ein Glied in einem niemals enden wollenden Prozeß, oder gar eine Sackgasse?

Werden wir uns in unserem biologischen Aufbau und innerhalb unserer Art, unserer Abstammung noch weiter entwickeln, oder ist das Ende erreicht?

Ich denke, ganz nüchtern betrachtet ist auch unsere Spezies nur einer von vielen, unzähligen Stationen der Entwicklung. Diese Entwicklung wird m. E. auch in den kommenden Millionen Jahren nicht aufhalten lassen.

Sie wird weitergehen, auch wenn wir schon lange nicht mehr sind. Überhaupt sind wir, die Menschen so unbedeutend, wenn man das ganze Universum betrachtet. Dereinst werden Lebensformen die nach uns kommen werden sagen: »Der Mensch von damals war ein recht hoch entwickeltes Lebewesen, aber ihm fehlte einfach das Quantum an Intelligenz, dass ein dauerhaftes überleben möglich macht!«

Selbst die heutige Wissenschaft sieht den Menschen nur als eine Art tierische Rasse:

Teilordnung: Altweltaffen
Überfamilie: Menschenartige
Familie: Menschenaffen
Tribus: Hominini
Gattung: Homo
Art: Homo Sapiens

Es bleibt also wirklich abzuwarten wer oder was uns einmal ablösen wird und was dann mit uns geschieht.

Werden wir untergehen? Werden wir wie so viele andere Arten schon vor uns, aussterben? Werden wir in Käfigen als exotische Wesen gehalten oder gejagt?

Egal was kommen mag, wir haben weder Einfluß darauf was mal mit uns geschieht, noch können wir es absehen wann und auf welche Weise es passiert.

Es wäre jedoch vermessen zu behaupten dass der heutige Mensch das Ende jeder Entwicklung wäre.

… ist eine Welt in der es zwar Liebe und Harmonie gibt, diese aber von dem totalitären Denken und Handeln einzelner unterdrückt werden.

Es gilt das Recht des Mächtigen, des Reichen, des Starken. Die Welt in der wir leben, ist geprägt von Korruption, Hass , Neid, Gewalt, Lüge, Krieg und Kälte.

Wann werden die Menschen begreifen, dass wir nur einen Planeten haben und keine andere Wahl als die des Zusammenlebens zu wählen?

Wann werden wir lernen. dass wir in einer Symbiose der Gleichbereichtigung und nicht der Unterwerfung zusammenleben müssen, damit unser Fortbestand gesichert ist?

Und wann werden wir lernen, dass »Grenzen« wie Sprache, Religion, Kultur und Reichtümer, nicht von der Natur aus als Barrieren geschaffen sind, sondern wir uns hinter ihnen verstecken und sie zur Rechtfertigung unseres individuellen Handels mißbrauchen?

Der Mensch ist als die sogenannte »Krönung der Schöpfung« bekannt, entpuppt sich aber bei näherem Hinsehen eher als ein Krebsgeschwür in der Natur.

Albert Einstein sagte einmal sehr treffend:

»Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.«

Die Natur würde sich niemals selbst zerstören, aber der Mensch läßt sich trotz besseren Wissens nicht davon abhalten dies im Bruchteil eines Lidschlages, verglichen mit dem Alter des Universums, zu tun.

Der Mensch hat in seiner kurzen Anwesenheit auf diesem Planeten schon soviel Unheil angerichtet wie das Universum seit Anbeginn nicht.

Wie sieht die Welt aus, wenn wir die Zeit im Zeitraffer vorspulen? Wann wird auf dem Bildschirm nur noch ein Rauschen zu sehen sein, weil die Welt wie wir sie kennen, besser oder schlechter, nicht mehr existiert?

Fragen über Fragen, aber ob wir sie jemals beantwortet bekommen wird die Zunkunft zeigen.

Fakt ist, dass dieses Welt, die Heimat von derzeit rund 6.500.000.000 (sechseinhalb Milliarden) Menschen dringend einen »Arzt« braucht, dass der Mensch sofort umdenken muss andernfalls gräbt er morgen schon sein eigenes Grab.

Dass der Mensch ein soziales Wesen in dieser Welt darstellt, braucht man niemanden zu erklären. Es gibt keinen Menschen der ohne Artgenossen zu überleben vermag.

Selbst Asketen oder Einsiedler müssen, ob sie es wollen oder nicht, irgendwann Kontakt zu »Artgenossen« suchen, wollen sie überleben.

Eines der tiefsten Gefühle zu denen ein Mensch fähig ist, ist die Liebe. Und diese hat der Mensch im Allgemeinen als ein Gefühl definiert das sich ausschließlich zwischen zwei Menschen abspielt.

Aber was ist wenn der Mensch sich hier irrt? Schauen wir uns mal im Tierreich (im Prinzip ist der Mensch ja nichts anderes als ein Tier, wenn auch eine sehr hoch entickelte Spezies) um und vergleichen einmal:

Tiere machen sich keine ethischen oder moralischen Gedanken so wie der Homo sapiens sapiens. Sie haben keine derart filigranen ethischen und sozialen Strukturen wie der Mensch sie besitzt; getränkt von Vorschriften, Regeln und Prinzipien.

Infolgedessen gibt es im Tierreich die monogame Beziehung nur Moral, Ethik, Pflanzein wenigen Ausnahmefällen.

Und trotzdem gibt es unzählige Tierarten die unvergleichlich älter sind als der Mensch.

Der Mensch, geprägt durch seine moralischen und ethischen Vorstellungen macht hier eine Ausnahme. Er nimmt für sich die Monogamie als das Non-Plus-Ultra, das einzig Wahre an. Mit Natur hat dies für mich recht wenig zu tun, weil sowohl Moral als auch Ethik Dinge sind, die der Mensch in seinem logischen denken und philosophieren aufgestellt und zum Gesetz für die Allgemeinheit gemacht hat. Religion und Politik sowie Kulturen spielen hier ebenso eine Rolle, sind sozusgaen die Träger.

Nehmen wir mal eine Pflanze. Eine Pflanze interessiert es absolut nicht, ob z. B. die Biene a oder die Biene b ihr nun zur Fortpflanzung dient. Und bei den Bienen ist es ebenso egal ob sie gerade und ausschließlich die Blume x oder y bedienen.  Dennoch ist es nicht von der Hand zu weisen, dass der Mensch das jüngste Mitglied in der Reihe der Lebewesen darstellt, während sowohl Pflanzen als auch Tiere sich schon auf der Welt befanden, als der Mensch von der Natur noch nicht mal im Entwicklungsstadium, entwickelt war.

Die Monogamie wie wir sie heute kennen, ist einzig und alleine ein Konstrukt von Moralvorstellungen die durch die Religionen entwickelt wurden und entspricht so m. E. nicht dem was die Natur in ihren Anfängen für das Leben als Ganzes oder den Menschen vorgesehen hat.

Das der Mensch, und dies schließt auch den Schreiber dieses Artikels mit ein, monogam lebt, liegt in den Zusammenhängen unserer Entwicklung und Dogmen die wir geschafen und der Natur auferlegt haben.

Welche Möglichkeiten aber hätte der Mensch in einer Polyamoren Gesellschaft. Eine Frage die ich in einem noch zu verfassenden Artikel versuche möchte zu durchdenken.

Der eine glaubt an den einen Gott, ein anderer an Allah und wieder ein anderer an Buddah, Manitou oder Satan.

Religionen, sind so alt wie die Menschheit und eben von diesen auch gemacht. Religion hat seinen Ursprung im Glauben, aber nur im entferntesten etwas damit zu tun.

Religionen sind die Mauern, die Festung die ein Mensch dazu nutzt um seinen Glauben an irgendetwas zu manifestieren und diesem ein Gewand zu geben.

Aber was ist nun Glaube wirklich?

In meinen Augen ist der Glaube ein emotionaler Anker für all das was wir Menschen nicht durch unser Nachdenken oder durch die Wissenschaft erklären können.

Hier kommt es schlußendlich auch und maßgeblich auf den kulturellen, soziologischen und ethnischen sowie ökologischen Hintergrund an.

Wenn ein Mensch geboren wird so gehört er nicht sofort einer Religion an, hat aber schon einen Glauben in seinen Genen, den Glauben an das Leben. Erst durch die Erziehung und seine Teilhabe am sozilen Leben, entwickelt der Mensch im Allgemeinen einen religiös geprägten Glauben, dem er entweder sein Leben lang folgt, oder, wenn er sich seinen Gedanken hingibt hinterfragt und sich auf die Suche macht.

Ein Mensch sucht nicht nach einer Religion, sondern er sucht nach Antworten für sein individuelles Leben. Und alles was er sich nicht durch nachdenken oder wissenschaftliche Untersuchungen erklären kann, fällt in den Glaubensbereich. Hierbei spielt es absolut keine Rolle welche Religionen es gibt, sondern vielmehr spielt sein Umfeld die fundamentale Rolle.

Im Laufe der Menschheitsgeschichte haben sich unzählige Kulturen gebildet und beeinflussen je nach geographischer Lage, soziopolitischer Aspekte die Entwiclung eines Menschen, dies in seinem Glauben, Handeln und Denken.

Für mich sind Glaube und Religion zwei Dinge die zwar ohne Einander nicht auskaummen, aber im Endeffekt nichts miteinander zu tun haben.

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