Der eine glaubt an den einen Gott, ein anderer an Allah und wieder ein anderer an Buddah, Manitou oder Satan.
Religionen, sind so alt wie die Menschheit und eben von diesen auch gemacht. Religion hat seinen Ursprung im Glauben, aber nur im entferntesten etwas damit zu tun.
Religionen sind die Mauern, die Festung die ein Mensch dazu nutzt um seinen Glauben an irgendetwas zu manifestieren und diesem ein Gewand zu geben.
Aber was ist nun Glaube wirklich?
In meinen Augen ist der Glaube ein emotionaler Anker für all das was wir Menschen nicht durch unser Nachdenken oder durch die Wissenschaft erklären können.
Hier kommt es schlußendlich auch und maßgeblich auf den kulturellen, soziologischen und ethnischen sowie ökologischen Hintergrund an.
Wenn ein Mensch geboren wird so gehört er nicht sofort einer Religion an, hat aber schon einen Glauben in seinen Genen, den Glauben an das Leben. Erst durch die Erziehung und seine Teilhabe am sozilen Leben, entwickelt der Mensch im Allgemeinen einen religiös geprägten Glauben, dem er entweder sein Leben lang folgt, oder, wenn er sich seinen Gedanken hingibt hinterfragt und sich auf die Suche macht.
Ein Mensch sucht nicht nach einer Religion, sondern er sucht nach Antworten für sein individuelles Leben. Und alles was er sich nicht durch nachdenken oder wissenschaftliche Untersuchungen erklären kann, fällt in den Glaubensbereich. Hierbei spielt es absolut keine Rolle welche Religionen es gibt, sondern vielmehr spielt sein Umfeld die fundamentale Rolle.
Im Laufe der Menschheitsgeschichte haben sich unzählige Kulturen gebildet und beeinflussen je nach geographischer Lage, soziopolitischer Aspekte die Entwiclung eines Menschen, dies in seinem Glauben, Handeln und Denken.
Für mich sind Glaube und Religion zwei Dinge die zwar ohne Einander nicht auskaummen, aber im Endeffekt nichts miteinander zu tun haben.
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