Der Mensch ist ein soziales Wesen. Er verfügt nicht nur über die Fähigkeit rational zu denken und zu memorieren, sondern auch darüber zu kommunizieren.
Viele Menschen haben auch heute noch in einer Welt der multiplen Möglichkeiten der Kommunikation Hemmungen ihre wirklichen Gedanken weiterzugeben und darüber zu diskutieren.
Ist es die Unsicherheit, falsches zu denken? Die Angst ausgelacht und als verrückt abgestempelt zu werden? Oder ist es unter Umständen einfach nur Bequemlichkeit?
Ich möchte nicht bequem sein, möchte meine Gedanken nicht unausgesprochen lassen, möchte Menschen und deren Meinungen und Ansichten kennenlernen und von ihnen lernen.
Ich möchte nicht stillstehen in einer Welt, die vor Egoismus und Meinungszurückhaltung nur so strotzt, sondern unbequem für die werden, die sich zurücklehnen und nur konsumieren oder andere für sich machen lassen.
Mir ist es egal, was die Welt von mir denkt, weil ich der Meinung bin dass das sein eines jeden dort stirbt, wo er oder sie sich der Lethargie der Kommunikation ergibt und sich in seinen / ihren Gedanken verpuppt und die restliche Welt außen vor läßt.
Ein Miteinander in dieser hochtechnologisierten Welt ist nur dann möglich wenn wir entwaffnend offen, ja regelrecht schamlos aufeinander zugehen und uns gegen jegliche Moral und Ethik hinwegsetzen, die unsere freie Entfaltung bremsen und uns zu Skalven werden läßt.
Erst wenn wir politische, theologische und ethnische Barrieren niederbrechen, wird ein Leben in Frieden und Freiheit möglich sein.